Migration und Integration
Was wird in den Integrationsprojekten gemacht?
In den Integrationsprojekten werden junge Migrantinnen und Migranten unterstützt bei:
- dem Kennenlernen von Einheimischen durch interkulturelle Begegnungen, gemeinsame Freizeitaktivitäten, Feste etc.
- der Freizeitgestaltung durch Angebote in den Bereichen Sport, Theater, Musik, Tanz, Kultur
- Bildungsfragen durch Hausaufgabenhilfe, Computer-Kursen, Workshops zu Sexualität, Gesundheitsfragen etc.
- der beruflichen Orientierung durch Bewerbungstrainings, Lehrstellenbörsen, Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen
- dem ehrenamtlichen Engagement im DRK und bei anderen Vereinen und Einrichtungen

- Foto: S. Rosenberg
Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können junge Aussiedlerinnen und Aussiedler, bereits länger hier lebende junge Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimische.
Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität
Bis zu 460.000 Menschen leben illegal in Deutschland – zum Teil unter desolaten Bedingungen ohne Zugang zu Bildung, Gesundheit und Arbeitsmarkt. Eine unübersichtliche Rechtslage macht es öffentlichen Einrichtungen schwer, diesen Menschen zu helfen. Hier schafft das neue Handbuch Abhilfe, das Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Deutscher Caritasverband erarbeitet haben.
Das Handbuch „Aufenthaltsrechtliche Illegalität“ bietet Kitas, Schulen, Kliniken, Ärzten, Arbeitgebern, Standesämtern und Beratungsstellen juristisch fundierte Empfehlungen für die Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Gleichzeitig schafft es einen Überblick über Rechtslage und Verwaltungspraxis in den Ländern und Kommunen.
Es gibt differenzierte Antworten auf Fragen wie: „Ist es möglich, eine Geburtsurkunde für ein Neugeborenes zu erhalten?“ „Darf mein Kind zur Schule gehen?“ „Sind Ärzte verpflichtet, meine Daten an die Ausländerbehörde zu vermitteln?“ oder „Machen sich Personen strafbar, die einen Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität beschäftigen?“
Klicken Sie auf das Coverbild, um die Datei herunterzuladen.
Klicken Sie auf das Bild, um die Datei herunterzuladen.
"Alter und Migration - Yaslilik ve Göç"
Dokumentation der Fachtagung „Alter und Migration“ vom 26.-28.02.2010 in Berlin
(deutsch-türkischsprachig)
„Ältere zugewanderte Menschen sind Experten Ihrer Lebenslagen“, so die Aussage der Referentin Meltem Baskaya im Workshop „Interkulturelle Öffnung in der Pflege“. Sie möchten, dass man mit ihnen redet, anstatt dass Fachleute sich über sie – vielleicht falsche - Gedanken machen. Aus diesem Grunde hatten die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) und das Deutsche Rote Kreuz zu dieser deutsch-türkischsprachigen Fachtagung eingeladen, um in einen konstruktiven Dialog einzutreten. Die Angebote der Altenhilfe in Deutschland haben eine große Bandbreite und eine hohe Professionalität, es gibt jedoch Informationslücken - sowohl auf Seiten der älteren Migrantinnen und Migranten wie auch auf Seiten der Mitarbeitenden der Einrichtungen. Ziel der Tagung war es, sich kennen zu lernen und sich auch über die Vorstellungen und Wünsche, wie das Leben im Alter und wie eine mögliche kultursensible Pflege und Betreuung aussehen sollen, zu verständigen.
Die Vorbereitung, Planung und Durchführung dieser Tagung Alter und Migration wurde gemeinsam vom DRK und der TGD in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit gestaltet. Entsprechend ergab sich eine paritätische Zusammensetzung der Teilnehmenden wie der Mitwirkenden. Konsequenterweise erscheint auch die vorliegende Dokumentation zweisprachig, herausgegeben durch das Deutsche Rote Kreuz.
Die Ergebnisse der Tagung zeigen, dass ein offener Dialog und eine gegenseitige Verständigung zu einer gemeinsamen Aufbruchsstimmung führen. Deutlich wurde jedoch auch, dass dies ein Anfang war. Das Thema „Älterwerden in Deutschland“ soll zum einen in den Netzwerken und Communities von Migrantinnen und Migranten verstärkt aufgenommen werden, zum anderen in den Institutionen und Organisationen der Altenhilfe erörtert und durch geeignete Maßnahmen mit dem Ziel einer kultursensiblen Altenhilfe umgesetzt werden. Dies ist ein längerer Prozess, der auch weiterhin einer konstruktiven und streckenweise gemeinsamen Auseinandersetzung bedarf.
Die Broschüre auch zum Download auf die die Homepage der Türkischen Gemeinde in Deutschland www.tgd.de gestellt.
Klicken Sie auf das Bild, um die Datei herunterzuladen.
„Viele Gesichter – Ein Verband. Die Interkulturelle Öffnung im DRK“
„Wie können wir dazu beitragen, dass das Rote Kreuz nicht nur als Symbol für Hilfe und Schutz, sondern darüber hinaus als Symbol gelebten Miteinanders und der Anerkennung von Vielfalt wahrgenommen wird?“ Die Neuauflage der Rahmenkonzeption ist erschienen. Die Broschüre bietet theoretische Reflektionen zum Stand der Interkulturellen Öffnung im DRK mit Beiträgen u.a. von Vizepräsident Dr. Schön und Vicente Alonso Riesgo, Praxisbeispiele u.a. aus der Gesundheitsförderung, der Suchthilfe und dem Ehrenamt sowie einen Überblick über wichtige Beschlüsse und Initiativen zur Interkulturellen Öffnung im DRK.
Die Broschüre kann ab sofort bestellt werden bei Juliane Jacoby, jacobyj@drk.de.
Klicken Sie auf das Bild, um die Datei herunterzuladen.
Spendenkonto
41 41 41
Bank f. Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
DRK-Spenderservice
Postfach 450 259
12172 Berlin
E-Mail: spenderservice@DRK.de









